Dienstag, 27. August 2013

[2] Viva la revolution

Langsam kehrt nun nach dem Urlaub wieder der ganz normale Alltag ein [leider Gottes auch auf den Straßen] und ich frage mich wo die Zeit hin ist. Ich bin nun seit knapp einem Monat wieder in Österreich und erst jetzt ist der Alltag langsam wieder da. Mein Tagesplan sieht heuer recht einfach aus:

1. Um sechs aufstehen und zur Arbeit fahren.
2. Ab halb neun bis um halb sieben Arbeiten. [jetzt dann nur drei Tage die Woche]
3. Zwei Tage die Woche Schule. [ab acht bis um drei/halb vier]
4. Heimfahren und dann was essen.
5. Etwas Chatten & RPG'n.
6. An meiner Neuen Idee arbeiten. [Demnächst mehr darüber]

Ab Montag wird mein derzeitiger Tagesplan [zu dem Punkt eins, zwei, vier, fünf und sechs gehören] natürlich wieder etwas erschüttert und das bleibt dann wahrscheinlich auch ein bis zwei Wochen aber dann verfalle ich in meinen neuen, Täglichen Rhythmus und die Zeit vergeht wieder wie im Flug. Doch an sich tut sie das durchgehend oder? Die Zeit läuft und läuft und man hat keine Chance sie irgendwie zu stoppen. 

Manchmal da wünsche ich mir eine Fernbedienung für das Leben damit ich bei den schönen Momenten stoppen und bei den schlechten Vorspulen kann...allerdings wäre es dann nicht Leben und dieser Gedanke wiederum gefällt mir nicht. Immerhin soll man am schlechten Lernen und Wachsen während man in dem guten die Kraft finden soll die nötig ist um weiter zu kämpfen und nach dem fallen wieder aufzustehen. 

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen [Rest-]abend und lasse euch einen kleinen Ohrwurm da. 
Adieu!

Viva la Revolution - Tote Hosen

Mittwoch, 7. August 2013

[1] When We Were Young

Manchmal... da wünsche ich mir meine Kindheit zurück. Ich wünsche mir, wieder sechs Jahre alt zu sein und diese kindliche Unschuld zu besitzen. An das Gute der Welt zu glauben. Schon komisch ... als ich sechs Jahre alt war, wollte ich unbedingt erwachsen werden! Ich wollte mich schminken, High Heels tragen können und ich wollte meinen Prinzen auf dem weißen Ross. Doch jetzt - in all den Jahren wurde das Leben immer ernster und komplizierter. Die Pubertät klopfte an die Tür. Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass der Körper sich verändert, kommen auch noch die ersten neuen Gefühle. Verliebt sein, Verlangen und Verführung. Es war interessant (für mich jedenfalls), meinen Körper zu erforschen, herauszufinden, was mir gefällt und vor allem, auf was mein Körper reagiert.

Ich habe in frühen Jahren (13/14) herausgefunden, dass ich auch auf mein Geschlecht sehr positiv reagiere. Körperlich gesehen, aber auch auf der Gefühlsebene. In der heutigen Zeit nennt man Menschen, die auf beide Geschlechter reagieren, Bisexuelle. Das heißt nicht, dass man krank ist, sondern dass man auf das Geschlecht eines Menschens nicht achtet und sich einfach in die Person selbst verliert. Ob nun weiblich oder männlich ist egal.

Nun, wie dem auch sei. Ich bin nun 17 und lebe sehr gut mit meiner Sexualität. Zurzeit habe ich eine feste Freundin, die ich über alles liebe und mit der ich sehr glücklich bin. Natürlich ist es nicht immer leicht, in unserer Welt ein gleichgeschlechtliches Paar zu sein, doch das dämpft weder unsere Liebe noch unser Glück.

Unsere Gesellschaft ist sehr speziell und engstirnig. Man sagt, die Menschen hätten sich seit dem Mittelalter entwickelt, doch ich sehe das anders. Wir werden uns nie ganz ändern können, aber wir lernen von Tag zu Tag mehr, wir stolpern über Stein und machen Fehler, doch an genau diesen Steinen und Fehlern wachsen wir. Wenn auch sehr langsam.

Ich komm nun langsam zum Ende, da ich morgen arbeiten und sehr früh aus dem Bett muss. Ich werde versuchen, diesen Blog so aktuell wie möglich zu halten und wahrscheinlich ein- bis zweimal in der Woche posten. In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne und erholsame Nacht und schließe diesen Post mit dem Lied, aus welchem der Titel stammte.
Adieu!

When We Were Young
"Die drei Musketiere" (2012)